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16.03.2006
TAM - Nachrichten für die Versorgungswirtschaft
Leipziger Kunst in Polen
Die Ausstellung der VNG art "Neue deutsche Malerei: Leipziger Kunst" zeigte zum ersten Mal bedeutende Werke von Künstlern der "Leipziger Schule" in Polen. Insgesamt waren im Museum für Bildhauerei "Xawery Dunikowski" im Królikarnia-Palais des Nationalmuseums Warschau über 80 Exponate von 36 Künstlern zu sehen. Die meisten Bilder stammen aus der Kunstsammlung der Verbundnetz Gas AG (VNG), Leipzig. Ergänzt wurde die Ausstellung mit Leihgaben verschiedener Galerien und privater Sammler. Später werden die Bilder auch in Poznan, Krokowa und Koszalin zu sehen sein.

WEBSEITE DES DEUTSCH-POLNISCHEN JAHRES 2005/2006
http://www.de-pl.info/de/event.php/event/498

VNG art präsentiert Neue Deutsche Malerei: Leipziger Kunst
Die Ausstellung zeigt 82 Arbeiten von 36 Künstlern. Zu sehen sind Arbeiten von Bernhard Heisig, Neo Rauch, Arno Rink und Verena Landau.

Der Begriff wurde in den frühen 70er Jahren geprägt. Zu den bedeutendsten Vertretern der bejubelten wie beschimpften "Leipziger Schule" zählen Werner Tübke, Bernhard Heisig und Wolfgang Mattheuer. Alle drei studierten an der Leipziger Kunstakademie, der heutigen Hochschule für Grafik und Buchkunst. Dort wirkten sie seit den 60er Jahren als Lehrer und prägten eine ganze Generation von Malern und Grafikern.

Der Begriff "Leipziger Schule" hat sich durchgesetzt, obwohl er die beträchtlichen Unterschiede zwischen den Künstlern negiert. Doch stil- und generationsübergreifend steht er für einen hohen künstlerischen Anspruch, verbunden mit bewusster Gesellschaftsanalyse, vorgetragen mit bemerkenswertem handwerklichen Können. Werner Tübke brachte die Besonderheit von Leipzig auf den Nenner: "Hier gab es das Primat des Zeichnerischen, also nicht Berliner Vereinfachung, nicht Dresdner Halbexpressives".

Der Leipziger Kunsthistoriker Günter Meißner, nannte 1974 als wesentliches Kennzeichen der L.S.: "... den Drang zur gedanken- und phantasiereichen, tiefgründigen Deutung von den Themen der Geschichte bis zu intimen Bereichen unserer Umwelt sowie die Neigung zu einer gegenstandsbetonten, aber ausdrucksstarken Auffassung zwischen den Polen zeichnerisch-klarer Detailgebung und malerischer Bewegtheit".

NEUE LEIPZIGER SCHULE

Seit einigen Jahren nimmt der Rummel um die so genannte "Neue Leipziger Schule"  in der internationalen Kunstszene fast hysterische Züge an. In Sammler- und Kuratorenkreisen ist sie zu einem Qualitätslabel, zu einem deutschen Exportschlager auf dem Kunstmarkt geworden.

Alles begann Mitte der 1990er mit der Karriere des heute 45-jährigen Neo Rauch. Galt es noch vor wenigen Jahren als anachronistisch, zu malen, hat der Künstler die Sammlerherzen mit seinen Surrealismen, die zwischen Nachkriegszeit und Science Fiction angesiedelt sind, wie im Sturm erobert. Wer derzeit eine Arbeit von ihm ergattern will, muss sich weit hinten anstellen. Offiziell gibt es zwar keine Wartelisten, dennoch müssen sich hungrige Sammler bis zu einem Jahr gedulden.

Bald begannen Händler, Kritiker und Kuratoren, sich auch in Rauchs Umfeld genauer umzusehen. Ihre Suche führte sie zu dem Leipziger Hochschulprofessor Arno Rink. Sechs Jahre lang war Neo Rauch der Assistent des ehemaligen Rektors der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst, nachdem er bis 1990 Meisterschüler bei Bernhard Heisig war.

25.02.2006
Leipziger Volkszeitung
Mehr als 80 Werke von Künstlern der "Leipzgier Schule werden seit gestern in Warschau gezeigt. Es ist der erste Schau dieser Art in Polen, teilte als Veranstalter die Verbundnetz Gas AG mit. Der überwiegende Teil der Ausstellung gehört zur Sammlung "VNG art".

25.02.2006
Lausitzer Rundschau
Mehr als 80 Werke von Künstlern der "Leipziger Schule" werden seit gestern in Warschau gezeigt. Es ist die erste Schau dieser Art in Polen, teilte der Veranstalter Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft (VNG) mit. Der überwiegende Teil der Ausstellung gehöre zur Sammlung "VNG art". Gezeigt würden bis zum 16. März Werke von 36 Künstlern, darunter Wolfgang Mattheuer, und Werner Tübke. Stellvertretend für die "Neue Leipziger Schule" seien Künstler wie Neo Rauch und Tilo Baumgärtel präsent.

25.02.2006
Sächsische Zeitung
Ausstellung zeigt erstmals "Leipziger Schule" in Polen
Leipzig. Mehr als 80 Werke von Künstlern der "Leipziger Schule" werden seit Freitag in Warschau gezeigt. Es ist die erste Schau dieser Art in Polen, teilte der Veranstalter mit. Der überwiegende Teil der Ausstellung gehöre zur Sammlung "VNG art". Gezeigt würden bis 16. März Werke von 36 Künstlern, darunter Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke und Arno Rink. Für die "Neue Leipziger Schule" seien Werke von Neo Rauch und Tilo Baumgärtel vertreten. (dpa)

25.02.2006
BILD
Leipziger Schule in Polen
Leipzig/Warschau - Mehr als 80 Werke von 36 Künstlern der "Leipzgier Schule" werden seit gestern im Królikarnia-Palais, einer Außenstelle des Nationalmuseums Warschau, gezeigt. Der Großteil der Arbeiten von Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke, Arno Rink, Neo Rauch und Tilo Baumgärtel stammt aus der Sammlung der Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft (VNG). Die erste Schau dieser Art in Polen läuft bis 16. März.

 
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